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Warbringer - das ist die Thrash Metal Kombo aus Kalifornien, die in den letzten Jahren den alten Helden ordentlich Paroli geboten haben. Die Jungs spielen seit nunmehr 14 Jahren originellen Old School Thrash Metal, welche Legenden wie Slayer, Testament, Exodus, Metallica oder Megadeth einst berühmt gemacht hatte. Vom Sound her reihten sich Warbringer problemlos in die Riege ein und wussten stets zu überzeugen. Daher waren die Erwartungen am neuen Werk logischerweise auch enorm hoch, leider konnten Warbringer diese erstmals nicht mehr ganz gerecht werden. Teilweise macht sich Einfallslosigkeit breit und die Hälfte der Songs wirken allerhöchstens als B-Seiten brauchbar. Dennoch schauen wir mal auf die 8 Tracks im Einzelnen:
Die Kalifornier wollten ihr nun mehr fünftes Album mit einer wahren Zerstörung beginnen. Als dessen ist "Silhouettes" auch wahrlich gelungen. Mit knallharten Drums und einem abwechslungsreichen Riffgewitter thrash't der Opener ordentlich.
Der anschließende Titeltrack "Woe to the Vanquished" schlägt kaum weniger zimperlich auf die Ohren. Laut, hart und heavy, allerdings fehlt etwas, damit der Song im Ohr bleibt.
"Remain Violent" hingegen schlägt beide Vorgänger um Längen. Ein verdammt geiler Stampfer! Zwar sind die Riffs eingängig und bieten kaum Abwechselung, dafür macht das Stück aber richtig Laune.
"Shelfire" besitzt wieder eine enorme Portion Speed und schmettert die Gehörgänge ordentlich an die Wand. Spätestens hier wird die enorme Zerstörung der Horchlappen deutlich, die Warbringer versprochen hatten. Allerdings nimmt die Qualität im Anschluss dann doch deutlich spürbar ab.
"Descending Blade" steht "Shelfire" zwar kaum nach, denn Warbringer dreschen und schreien sich die Seele aus dem Leib. Das ganze macht teilweise Laune, aber irgendwie schleicht sich dann doch so langsam der Eindruck ein, das sich alles nur wiederholt
"Spectral Asylum" ist der erste Song der den Drive der Vorgänger nicht mehr standhält. Die 5 1/2 Minuten sind stehts im Midtempo angesiedelt, was ansich nicht so schlimm ist, aber der Track weiß auch nicht zu überzeugen. "Spectral Asylum" hätte dieses Album nicht gebraucht.
Über "Divinity of Flesh" lässt sich im Grunde das Gleiche sagen, wie zu "Descending Blade". Es wiederholt sich alles, ohne wirklich im Ohr hängen zu bleiben.
Zum Abschluss gibt es mit "When the Guns Fell Silent" eine 11 Minuten Nummer, welche sich als eine Art Thrash Ballade herausstellt. Das Tempo steigert sich langsam ohne aber wirklich zur Höchstform aufzulaufen. Insgesamt betrachtet sind auch diese 11 Minuten eher verschenkt.

Unterm Strich ist das neue Warbringer Album nur eine halbgare Zerstörung geworden. Was gut anfängt, versinkt im Mittelteil zum Einheitsbrei. Von 8 Tracks sind 4 gelungen, so das man von einem durchschnittlichen Album sprechen kann, aber der ganz große Wurf ist "Woe to the Vanquished" leider nicht geworden, denn mit vorher gegangenen Alben hält diese Platte nicht stand.
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Beitragvon The Count » 27. Mai 2017 23:28


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