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Thrash Metal Fans aufgepasst: Hier kommt ein echter Geheimtipp. Vier harte Kerle aus Schwerin veröffentlichen am 11.09.2017 ihren neuen Longplayer "Judas Evangelion" über Rock Zone Records. Trail of Blood nennt sich die hier besagte Melodic Thrash Metal Kapelle und bringt mit ihrem dritten Album einen echten Kracher auf den Markt. Als Partner von Rock Zone haben wieder einmal die Ehre, vorab unsere Lauscher über den Plattenteller horchen zu lassen und sind vom Ergebnis regelrecht begeistert.

Freunde der harten Klänge sollten sich vom "Melodic" nicht abschrecken lassen, "Judas Evangelium" prügelt sich ordentlich durch die Lautsprecher und muss sich keinesfalls vor diversen Genre Größen verstecken. Gerade der Opener "Create and Deny" zeigt dem Kenner deutlich auf, in welche Richtung es hier geht. Krachende Drums, schnelle Riffs, Thrash vom feinsten. Abgerundet werden die Tracks durch melodische Solis und wildes Gefrickel. Ansonsten herrscht brachialer Bleifuß. "Burn Salem Burn" und "OV Lambs and Snakes" hauen genau in diese Kerbe und entfachen ein wahres Drum Gewitter.

Auffallend ist die Länge der einzelnen Songs. So ist der Längste Titel auf "Judas Evangelion" gerade mal knapp über 4 Minuten lang, während es eigentlich im Thrash Metal völlig normal ist, das eine Scheibe 5 - 7 Minuten daher kommt. Das soll aber alles andere als negativ daher gesagt sein. Die 11 Tracks sind kurz, aber dafür knackig.

Der Titeltrack "Evangelion" überzeugt durch Tempowechsel und melodischen Chorus. "Cult" stampft gnadenlos vorsich hin und das ruhige Instrumental Stück "The Power & The Glory Forever Amen" bringt zur Mitte des Albums etwas Erdung in Angelegenheit. Kurz durchschnaufen und dann volle Breitseite weiter auf die 12!
Weiter gehts mit "The Pessimist". Viel Tempo Wechsel, fast and loud. Nichts neues, aber verdammt gut geschräddert und mit Sicherheit eines der Highlights auf "Judas Evangelion."

Auch beim mittlerweile 8ten Titel kommt keinerlei Ernüchterung auf. "Bloodstorm Reprise" wirkt sogar noch deutlich besser als sein Vorgänger. Der Knaller schlechthin stellt aber "To hell with his Kingdom" dar. Da drehen sich die Headbang-Propeller mit 1000 PS, bis der Nacken bricht.
"Shame of Satori" hingegen wirkt vergleichsweise leider nicht ganz so stark wie der Rest des Albums, siedelt sich aber dennoch definitiv im oberen Durchschnitt an.
Zum Abschluss gibts noch ein paar Nägel. Mit "Nails" will uns die Band nochmal die optimale Zerstörung näher bringen - eben so wie "Judas Evangelion" schon begonnen hat. Eine knallharte Nummer.

Unterm Strich präsentieren uns Trail of Blood ca. 40 Minuten lang geballte Thrash Metal Power. Das Album ist zwar nicht sonderlich abwechselungsreich, muss es aber auch garnicht sein. Die für das Genre unüblich, relativ kurzen Songs, beherbergen alles was der geneigte Metal Fan braucht. Schnelles, aggressives Power Riffing und knallharte Drums. Mit Trail of Blood kann man definitiv nichts falsch machen. Absolute Kaufempfehlung!

Stay Heavy liebe Freunde und immer schön laut bleiben.
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Beitragvon The Count » 22. Aug 2017 22:24


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