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28
Mai.
2017
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Seit dem 27.01.2017 kann man das neue Album „Überdosis Leben“ von Kärbholz käuflich erwerben. Ich persönlich dachte, nach dem Album „Karma“ kann es nicht besser werden aber ich habe mich getäuscht. „Überdosis Leben“ ist ein großartiges Album welches zum abrocken einlädt.

Mit dem ersten Titel „Ich hoffe du kannst mich sehen“ geht es schon richtig stark los. In dem Lied geht es darum, das es immer wieder Menschen gibt, die nicht an einen glauben, das man seinen eigenen Weg gehen kann und diesen auch sehr gut meistert.
Der Song „Überdosis Leben“ ist das Herzstück des gleichnamigen Albums. Es sagt auf den Kopf das aus, was Kärbholz mit der Platte in diesem Jahr erreichen möchte.
Weiter geht es mit einem Song der zum nachdenken einlädt, „Feuerräder“. Der Gesang wird optimal mit gezielt gesetzten, härteren Riffs unterstützt.
„Ich kann es nicht ändern“ ist ein sehr Gefühlvolles Lied. Es lässt einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt der Jungs zu. Ausgesprochene Worte und geschehene Handlungen kann man nicht ändern, auch wenn sie einem leid tun.
Auch bei Kärbholz gibt es mit „Nur wir beide“ einen Song über die Freundschaft. Ganz egal wie lange man sich nicht gesehen hat, es zählt nur das es sich bei einem Wiedertreffen so anfühlt, als hätte man sich erst gestern das letzte mal gesehen - eine wahre Freundschaft.
Mit etwas Country – Rock´n´Roll geht es bei „Kinder aus Hinterwald“ weiter. Es erzählt von dem Leben auf dem Land und der Liebe zum Heimatort. Außerdem wie unterschiedlich ein Leben auf dem Land und einer Großstadt sein kann.
„Evolution umsonst“ kommt rockig daher. Man hat auf der Welt schon so viele Dinge erlebt und gesehen das ein Großteil der Menschheit gefühlsmäßig abgestumpft ist. Dieses wirkt sich von Generation zu Generation negativ aus und jeder denkt nur noch an sich selbst.
In der heutigen Gesellschaft gibt es unzählige Menschen die nur noch ein Spiegelbild einer anderen Person sind und nicht sie selbst. Sie sehen gar nicht mehr was für eine eigentliche Persönlichkeit sie haben und sind. In „Der Spiegel“ ist diese Thematik aufgegriffen worden.
Zusammen mit Franzi Kusche haben Kärbholz eine wirklich schöne Ballade, „Perfekt unperfekt“, auf die Beine gestellt.
Man sollte sich immer ein Stückchen Kind sein im inneren bewahren. Jeder soll seinen eigenen Weg gehen und immer an den Träumen festhalten die man hat denn „Da ist noch Leben drin“. Träume sind nicht immer nur Schäume.
Nachdenklich geht es weiter in „Nur einen Satz“. Oftmals ist es schwer den richtigen Moment zu finden um das zu sagen was man vermeintlich glaubt zu fühlen. Zum Beispiel wenn man sich von seinem Partner/in trennen möchte, weil man glaubt keine Gefühle mehr für ihn/sie zu haben. Es wird einem dann aber klar das dies völliger Schwachsinn ist, nur weil es vielleicht momentan nicht einfach ist, die Gefühle aber noch immer da sind.
„Schwerelosigkeit“ beschreibt genau das was vielen heutzutage sehr sch [...]

28
Mai.
2017
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Vor 2 Jahren erst veröffentlichten Wolfpakk ihre "Rise of the Animal" LP, welche bis dato den absoluten Höhepunkt der Truppe darstellte. Nun zieht das Metal Projekt der beiden Leitwölfe Mark Sweeney (ex - Crystal Ball) und Michael Voss (Mad Max, Michael Schenker) in seine Vierte Runde. Doch galt es auch erstmal einem Mamutwerk ("Rise") mindestens Stand zu halten, wenn nicht gar zu toppen, falls das überhaupt möglich ist.
Kräftige Unterstützung hat man sich bei insgesamt 26 "Gastwölfen" geholt. So sind auf der aktuellen Platte u.a. Biff Byford (Saxon), George Lynch (Dokken), Ronnie Atkins (Pretty Maids), Rudy Sarzo (Ozzy Osbourne), Tony Harnell (TNT), Chris Holmes (W.A.S.P.), Oliver Hartmann (Avantasia), Timo Somers (Delain), Brad Gillis (Night Ranger), Pasi Rantanen (Thunderstone), Danny Vaughn (Tyketto), Michael Vescera (Yngwie Malmsteen) u.v.a. zu hören. Doch reicht das wirklich? Wir sagen nein!

"Wolves Reign" kann sich nicht im entferntesten mit "Rise of the Animal" messen. Der stylisch typisch in die 80er Jahre einzuordnende Opener "Falling" macht zwar Laune und "Run All Night" ist auch noch vertretbar, aber mit "Blood Brothers" (gesungen von Saxons Biff Byford) kommt der erste dämpfer daher. Zwar musikalisch ordentlich, aber das Indianer Getraller nervt mehr, als es überzügt. Der Titeltrack "Wolves Reign" ist lahm, zäh und nicht überzeugend. "No Remorse" hingegen ist ganz passabel, hätte aber besser auf einer Avantasia Platte ihren Platz gefunden. "Inside The Animal Mind", "I'm Onto you" und "Tomorrowland" sind komplett überflüssig. Auch die viel zu überlange und überspielte Ballade "Mother Earth" hätte kein Mensch gebraucht.
Die wirklichen Highlights auf "Wolves Reign" stellen da eigentlich nur "Scream of the Hawk" und "The 10 Commandments" dar. Hier lebt auch der wirkliche Wolfpakk Sound voll auf. Alles andere ist zu sehr in verschiedene Stile der jeweiligen Gast Musiker verschachtelt und überzeugt nur selten.

Unterm Strich eine eher schwache Platte, denn stets nach dem Motto - Viele Köche verderben den Brei - ist es "Wolves Reign" ergangen. Das Gesamtwerk überzeugt einfach nicht. Zwei starke Songs, zwei Mittelmäßige und alles andere ist nicht der Rede Wert. Hier wäre weniger mehr gewesen, denn so viele Gaststars hätten Wolfpakk sicherlich nicht gebraucht. Ladet euch also lieber bei Amazon die MP3's von "Scream of the Hawk" , "The 10 Commandments" und eventuell noch "Falling" herunter, mehr lohnt nicht. Als Album ist "Wolves Reign" eher durchgefallen.

27
Mai.
2017

Majesty - Rebels (2017)

27. Mai 2017 23:44 » von The Count

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Die deutschen Power & True Metaller von Majesty galten einst immer zurecht als Manowar Klon, dennoch meiner Meinung nach nie so schlecht wie sie größtenteils gemacht wurden. Nun kündigte die Band mit einem selbstironischen "Majesty 2.0" musikalisches Neuland an und diese Weiterentwicklung hat es derbe in sich. Das aktuelle Album "Rebels" wirkt relativ frisch, inspirierter und sehr variantenreich. Die Mannen haben sich hier ordentlich was aus der Jacke gerockt und die Band nochmal wahrlich auf ein ganz neues Level katapultiert. So eigenständig wie aktuell, klangen Majesty nämlich noch nie.
Sei es die mit Keyboard Sequenzen, dominierten Songs - der melodische Stampfer "Die Like Kings", die Hymne "Rebels of our Time", sowie "Heroes in the Night" oder aber die wahren Metal Kracher, "YOLO HM", "The Final War", "Fireheart", das schon fast epische "Iron Hill" und natürlich der wuchtige Abschluss "Fighting Till the End". Absolut jeder Song sticht für sich heraus und geht völlig ins Ohr!
Geringfügig geerdet wird die Platte durch die Ballade "Across the Lightning", ansonsten wummert es hier mit voller Power und gewaltiger Trueness. Einzig schwacher Song ist "Running for Salvation", der aber in diesem Meisterwerk garnicht weiter auffällt.

Unterm Strich ein wahnsinnig gutes Album was "Majesty 2.0" da abgelegt haben und mächtig Laune macht. (Unbedingt im Auto hören!) Spätestens jetzt sollten Majesty auch als eine richtig starke Band und nicht nur als Manowar Klon in die Geschichte eingehen.

27
Mai.
2017

Harpyie - Anima (2017)

27. Mai 2017 23:42 » von The Count

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Die Eigen-Interpretation von "Freakshow" ist keine 2 Jahre her, da beehren uns die "Sturmvögel" aus Ostwestfalen schon mit dem nächsten Longplayer, welcher diesmal auf den Namen "Anima" hört. Wer Harpyie vorher schon mochte, wird sie heute lieben, denn das hier gebotene Liedgut, liegt noch deutlich eine Messlatte höher. Locker, frisch, versiert und sehr spielfreudig präsentiert sich die Band im Jahre 2017 und schafft es seit ihrer Gründung 2011, sich ständig zu verbessern. Das Mittlerweile vierte Album bietet nicht nur reichlich Ohrwürmer, sondern auch eine menge lyrischen Tiefgang unter dem Mittelalterlichen Gewand. Viele Songs versprechen schon jetzt im Vorfeld, absolute Live Knüller zu werden, denn "Anima" ist auch ein Album geworden, das selbst Genrefremde zum rocken bringt und vorallem ein heißer Anwärter auf das MediEval Highlight des Jahres.
Der Titeltrack "Anima" beginnt mit einem längeren Prolog und entfacht sich schließlich in einen hämmernden Opener. Die Message wird bei dem donnernden Sound gleich ziemlich eindeutig, wohin die Reise gehen soll. Mit dem untermalten Text ist dann alles klar: Das Tier ist erwacht! Und so klingt das Ding von Anfang bis Ende.
"Ambra" dröhnt kaum weniger direkt ins Ohr. "Gib mir die Stärke, schenk mir Leben, Sei mein Begehr, mein Fluch und Segen. Öffne dein Herz, lass mich zu dir und sei mein Lebenselexier." An diesen Sound kann man sich durchaus gewöhnen!
Mit "Schneeblind" kommt ein weiterer Track mit Hammerriffs daher. Geht zwar nicht ganz so ins Ohr wie die beiden ersten Songs, aber macht durchaus Laune auf mehr.
"Flieg, flieg, flieg, soweit dein Auge sieht". Die Nummer 4 "Flieg" bringt uns auf musikalische Höhenflüge. Ein weiterer, harter Mittelalter Rocker mit enormen Ohrwurm Potential.
Auch "Rasputin" lässt keine Zeit zum Luft holen. Harte Gitarren, mittelalterliche Klänge, geiler Chorus. Ohrwurm Nummero Tres.
Als nächstes beschwören Harpyie das "Totem" und die Beschwörung hat funktioniert. Es geht direkt ins Ohr. ;-)
"Vom Alten Eisen" überzeugt ebenfalls wieder mit tollem Text.Die Geige wird ordentlich gequält und die Gitarren wummert und wuchtet was das Zeug hält.
Mit "Dynamit" bekommt dann auch die E-Gitarre endlich eine Kurve, da die Riffs langsam aber sicher doch ziemlich eintönig daher kamen. Ansonsten ist auch dieser Song wieder gelungen.
"Jagdfieber" hält der Wendung stand, ohne den nötigen Biss zu verlieren. Auch kommen hier noch viel mehr Instrumente zum Vorschein. Langsam aber sicher feuern Harpyie ihr gesamtes Arsenal ab!
Beim "Berserker" haben wir zwar wieder die üblichen Riffs, aber das Ding ist auch ein Krawall-Ohrwurm-Song, jener Sorte, welche diesen Sound auch dringend nötig haben.
Der elfte Track "Löwenherz" ist dann auch der erste wirklich [...]

27
Mai.
2017
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Die Mittelalter Rocker aus Frankfurt melden sich zurück. "Tiefenrausch" ist mittlerweile das 6.te Studio Album der Band und macht richtig Laune.
Beginnend mit sanftem Meeresrauschen und verträumten Klängen, schlägt der Sound schnell in düstere Gewässer um. Treibender Gitarrensound, kräftige Sackpfeifen und Texte über das Meer, Sehnsucht und Heldentaten versetzen uns wahrlich in einen Tiefenrausch, weshalb der Name der Platte auch wirklich passend gewählt wurde.
Der Titeltrack besticht mit wechselhaften Melodien, jedoch sind für meinen Geschmack die Gitarren, Flöten, Sackpfeifen & co. zu dezent gesetzt. Hier hätte von allem etwas mehr gut getan, aber dennoch ein toller Track. "Aus dem Licht" hingegen ist voll gelungen. Hier passt alles, was der Titeltrack vermissen lässt. "Mal mich schwarz" ist ein düsterer, aber dennoch melodisch gewordener Song. Die Gitarren krachen ordentlich und die gesprochenen Strophen sorgen für Abwechselung. In "Kampf um mich" dominieren ganz klar die Gitarren. Was eher ungewöhnlich für eine Ballade erscheint, klingt hier absolut passend. "Meilen unter Meilern" ist gleich die zweite Ballade die Nachtgeschrei hinterher schieben. Lieder wie Glut, Lieder wie Eisen."Gift" trifft es auf den Kopf und rock ebenfalls ordentlich. "Zurück" beginnt zunächst als arkustische Ballade, überrascht später aber mit E-Gitarren und krachenden Tempowechsel. "Heldenmut" ist dagegen wieder ein flotter Song der über Heldentum und Ruhm handelt. Textlich sehr episch. In "Beste Feinde" lassen Nachtgeschrei die Klingen kreuzen. Flott, melodisch, toller Text. Mit "Stein um Stein" haben die Spielleute wieder eine starke Sackpfeifen Nummer gepaart mit starkem Gesang am Start. "Ich verstumme" entpuppt sich als die dritte Ballade im Tiefenrausch. Diesmal erschallen E-Gitarren und arkustische Lauten im Wechsel, so das ein ständiger Tempowechsel stattfindet. Außerdem wurde der Text sehr leidenschaftlich gesungen, so das der Song definitiv als ein Highlight des Albums angesehen werden kann. "1000 Tonnen Stahl" ist absolut kein schlechter Track, trifft jedoch meinen Geschmack nicht wirklich. Mit "Laniakea" kehren wir schließlich ins Meer zurück und beenden das starke Album mit flotten Rythmen.

Unterm Strich kann man "Tiefenrausch" nur eine volle Empfehlung aussprechen. Jeder Song ist mit viel Liebe und Leidenschaft entstanden. Wirkliche Ausfälle gibt es nicht. Mit Nachtgeschrei konnte man ohnehin noch nie etwas falsch machen und mittlerweile stehen sie Qualitativ den großen Mittelalter Bands in nichts mehr nach.

27
Mai.
2017
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Timmer, Christoph, Daniel und Sven - Das sind 4 Jungs aus Mecklenburg die im Punkrock zu Hause sind und sich auch nicht davor scheuen mal ruhigere Töne anzuschlagen.Am 05.05.2017 erschien ihr neues Album "Maritime Melodien" über Rock Zone Records, welches wir von Radio Rock FM wieder einmal vorab begutachten konnten. Es ist ihr zweites Studio Album, welches 12 Tracks beinhaltet. Schauen wir uns an, was es zu bieten hat:
"Herzlich Willkommen" zu einem mehr rockigen als punkigen Album. Das Schlagzeug hämmert einem, einen harten Beat um die Ohren. Man merkt das, dass Schlagzeug doch sehr im Vordergrund steht. Die E- Gitarre ist den meisten Tracks recht Dezent. In meinen Augen zu Dezent. Der Bass fügt sich hingen ganz Harmonisch ins Geschehen ein. Aber nicht nur rockig, auch – schon fast eine Ballade – Ist auf dem Album vorhanden. "Apfelbaum" heißt das Stück, in dem es darum geht, mal etwas mehr nach zu denken. Über dass, was gewesen war - Was man hat und warum man es hat und das alles auch vergänglich ist. Ich denke, heut zu Tage sollten sich viel mehr Menschen mal unter einen Apfelbaum setzten. Ansonsten ist das Album recht durchwachsen. Es gibt also keine Geschichte, die einen das Album vermitteln möchte. Jeder Track ist für sich eine kleine Geschichte. Die meiner Meinung nach mal mehr und mal weniger gut erzählt wird. Des Weiteren erinnern mich einige Stücke an andere Bands. Wie zum Beispiel "FreiWild" aber auch "Die Ärzte" höre ich nicht deutlich, aber doch - für mich - hörbar heraus, was jetzt keine negative Kritik darstellen soll.
Alles in allem ist das Album gut gelungen. Wer allerdings harten Punkrock erwartet, wird hier nicht auf die vollen kommen, für alle anderen lohnt sich "Maritime Melodien" auf jeden Fall. Die Lyrics sind gut geschrieben und passen zu der Musik die man hört. Ich muss dazu sagen, dass ich diese Band das erste mal gehört habe und alles andere als abgeneigt bin. Ganz im Gegenteil. Eine Band die man unterstützen sollte!

27
Mai.
2017
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Der Gitarrist und Sänger Clemens gründete die Band EXAT 2003. Er mischte Punkrock mit Rock´N´Roll sodass sich der Musikstil als Punk´N´Roll betiteln lässt. Ein Großteil der Bandmitglieder wechselte ständig und daher gab es damals noch kein Debütalbum oder dergleichen. Die Band pausierte für 2 Jahre, von Mai 2013 bis Sommer 2015 und in der Zeit fand sich die aktuelle Besetzung zusammen. Danach geschah alles ziemlich schnell und innerhalb von 2 Monaten hatten sie 13 Songs. Es war klar das danach ein Album her und eine Tour in Angriff genommen werden musste. Sie begannen mit den Aufnahmen für ihr Debütalbum „Hauptsache es knallt“, welches im März letzten Jahres veröffentlicht wurde.
Am 28.04.2017 veröffentlichen EXAT ihre neue EP „Capt´n Kamikaze“ und wir, Radio Rock FM, hatten schon vorab das vergnügen uns diese EP anhören zu dürfen.
Der erste Titel trägt den gleichen Namen wie die EP „Capt´n Kamikaze“, ein schneller rockiger Song.
In „Cheerz auf uns“ und „Rock´n´Roll“ gibt es jeweils eine Hommage an den Punkrock und an den Rock´n´Roll.
Im Lied „Operation Punkrock“ wird stark der Punkrock verteidigt, „...Musik macht man mit Herz und nicht mit Strategie. Und jeden eurer Fans habt ihr sicher nicht verdient...“
„Folge dem Wind“, ein temporeicher Track mit immer wieder kehrenden Textpassagen.
Ein Song an all diejenigen die immer an allem etwas auszusetzen haben, „Schäm dich“.
Um den Fußball geht es in „Spieltag“. Ebenfalls ein temporeiches Stück.
Zum Ende der EP findet man den Song „Der Capt´n ist an Bord“. Man kann nach dem eigentlichem Lied noch ein kurzes Gespräch zwischen den Bandmitgliedern hören.
Im großen und ganzen ist die EP nicht schlecht. Die Songs sind alle textlich sehr einfach gehalten und zum großen Teil auch sehr kurz geraten, dennoch sehr rockig.
Wir wünschen EXAT auf ihrem weiterem Weg viel Erfolg und sind gespannt was die Jungs noch alles auf die Beine stellen.

27
Mai.
2017
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Bei guten Power Metal Bands gibt es eigentlich fast nur 2 Möglichkeiten. Entweder sie kommen aus Deutschland oder Schweden. Letzteres trifft auf Bloodbound zu, die nun mehr ihr 7tes Studio Album auf den Markt gebracht haben. Doch hatte die von mir sehr geschätzte Band in den letzten Jahren einen kleinen Durchhänger, den es wieder gut zu machen galt. Zwar waren "In the Name of Metal" und "Stormborn" keine schlechten Alben, aber von Bloodbound war man auch deutlich besseres gewohnt. Dafür hat man mit "War of the Dragons" nun endlich wieder ein starkes Power Metal Album am Start, das die kleinen Schwächephasen der letzten beiden Scheiben flux vergessen lässt.
Nach einem kurzen Prolog startet das Album mit dem fulminanten Opener "Battle in the Sky". Flott, enorm melodisch hoher Gesang, Power Metal pur. So muss eine Bloodbound Scheibe beginnen! "Tears of Dragonheart" hält dem Niveau des Vorgängers nicht weniger stand. Der Titeltrack "War of Dragons" hätte ebenso als Opener funktioniert. Power Metal Stoff vom Feinsten mit Ohrwurm Garantie. Auch "Silver Wings" geht wieder direkt ins Ohr, auch wenn es hier nicht ganz so wild zu geht. Die Qualität wird auch mit "Stand and Fight" weiter gehalten. Kraftvolle Drums und Keyboards Passagen gepaart mit einem starken Chorus machen auch diesen Track zu einem Must Have. Aber wer gedacht hat, das war schon alles, der irrt sich gewaltig. "King of Swords" fällt ebenfalls durch seine markanten Keyboard Passagen und dem geilen Chorus direkt ins Ohr. Hier jagd wahrlich ein Ohrwurm den Nächsten. "Fallen Heroes" nimmt erstmals das Tempo etwas raus, bietet aber noch ordentlich Boombast zum mitgrooven. "Guardians at Heaven's Gate" ist der erste schwächere Song auf dem Album. Der Track wirkt etwas überspielt und hat wenig Erinnerungsfaktor. "Symphony Satana" gleicht den kleinen Schwächefaktor zwar wieder aus, kommt aber nicht mehr an die Qualität der ersten 7 Titel heran. Ebenso ergeht es "Starfall". Dafür haut zum Schluss "Dragons Are Forever" nochmal alles raus und schließt dieses Klasse Scheibchen ab.

Unterm Strich haben Bloodbound hier ein verdammt geiles, - wenn nicht sogar ihr Bestes Album produziert. Trotz 3 schwächeren Tracks überzeugt die Masse (+9) mit fetten Ohrwürmern. "War of the Dragons" sei daher jedem Power Metal Fan wärmstens empfohlen.

27
Mai.
2017
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Warbringer - das ist die Thrash Metal Kombo aus Kalifornien, die in den letzten Jahren den alten Helden ordentlich Paroli geboten haben. Die Jungs spielen seit nunmehr 14 Jahren originellen Old School Thrash Metal, welche Legenden wie Slayer, Testament, Exodus, Metallica oder Megadeth einst berühmt gemacht hatte. Vom Sound her reihten sich Warbringer problemlos in die Riege ein und wussten stets zu überzeugen. Daher waren die Erwartungen am neuen Werk logischerweise auch enorm hoch, leider konnten Warbringer diese erstmals nicht mehr ganz gerecht werden. Teilweise macht sich Einfallslosigkeit breit und die Hälfte der Songs wirken allerhöchstens als B-Seiten brauchbar. Dennoch schauen wir mal auf die 8 Tracks im Einzelnen:
Die Kalifornier wollten ihr nun mehr fünftes Album mit einer wahren Zerstörung beginnen. Als dessen ist "Silhouettes" auch wahrlich gelungen. Mit knallharten Drums und einem abwechslungsreichen Riffgewitter thrash't der Opener ordentlich.
Der anschließende Titeltrack "Woe to the Vanquished" schlägt kaum weniger zimperlich auf die Ohren. Laut, hart und heavy, allerdings fehlt etwas, damit der Song im Ohr bleibt.
"Remain Violent" hingegen schlägt beide Vorgänger um Längen. Ein verdammt geiler Stampfer! Zwar sind die Riffs eingängig und bieten kaum Abwechselung, dafür macht das Stück aber richtig Laune.
"Shelfire" besitzt wieder eine enorme Portion Speed und schmettert die Gehörgänge ordentlich an die Wand. Spätestens hier wird die enorme Zerstörung der Horchlappen deutlich, die Warbringer versprochen hatten. Allerdings nimmt die Qualität im Anschluss dann doch deutlich spürbar ab.
"Descending Blade" steht "Shelfire" zwar kaum nach, denn Warbringer dreschen und schreien sich die Seele aus dem Leib. Das ganze macht teilweise Laune, aber irgendwie schleicht sich dann doch so langsam der Eindruck ein, das sich alles nur wiederholt
"Spectral Asylum" ist der erste Song der den Drive der Vorgänger nicht mehr standhält. Die 5 1/2 Minuten sind stehts im Midtempo angesiedelt, was ansich nicht so schlimm ist, aber der Track weiß auch nicht zu überzeugen. "Spectral Asylum" hätte dieses Album nicht gebraucht.
Über "Divinity of Flesh" lässt sich im Grunde das Gleiche sagen, wie zu "Descending Blade". Es wiederholt sich alles, ohne wirklich im Ohr hängen zu bleiben.
Zum Abschluss gibt es mit "When the Guns Fell Silent" eine 11 Minuten Nummer, welche sich als eine Art Thrash Ballade herausstellt. Das Tempo steigert sich langsam ohne aber wirklich zur Höchstform aufzulaufen. Insgesamt betrachtet sind auch diese 11 Minuten eher verschenkt.

Unterm Strich ist das neue Warbringer Album nur eine halbgare Zerstörung geworden. Was gut anfängt, versinkt im Mittelteil zum Einheitsbrei. Von 8 Tracks sind 4 gelungen, so das man von einem durchschnittlichen Album sprechen [...]

27
Mai.
2017

Axxis - Retrolution (2017)

27. Mai 2017 23:26 » von The Count

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In diesem Jahr melden sich Axxis mit ihrem nun schon 14.ten Studio Album zurück. Und obwohl sie zu einer der erfolgreichsten deutschen Metal Bands zählen, konnten mich Axxis nur selten vom Hocker reißen. Nach ihrem Debüt "Kingdom of the Night" (1989) und dem Nachfolger "Axxis II" (1990) folgte für mich persönlich eine ewige, nicht erwähnenswerte Durststrecke. Erst mit dem durchschnittlichen "Utopia" (2009) erweckte die Band wieder mein Interesse und das wirklich grandiose Doppelalbum "Kingdom of the Night II - Black Edition" und "Kingdom of the Night II - White Edition" (2014) konnte wieder punkten. Nun folgt mit "Retrolution" (2017) mal wieder so ein üblicher Axxis Langweiler, den eigentlich keiner braucht. Dabei startet das Album eigentlich ganz ordentlich. "Burn! Burn! Burn!" ist ne typisch melodische Axxis Nummer. "All My Friends Are Liars" kommt noch eine spur Riffgewaltiger daher. Danach sind allerdings schon wieder 5x unbedeutende Album Tracks zu verzeichnen. Erst die Ballade "Queen Of The Wind" kann wieder überzeugen. Die nachfolgenden "Seven Devils" rocken auch ordentlich. Beide Songs haben Ohrwurm Charakter. Anschließend 4x weitere, seelenlose Album Tracks und das war es dann auch schon. Für eine LP mit 13 Titeln ist das ziemlich ernüchternd.
Unterm Strich ist hier mit wenigen Worten alles gesagt. Axxis versinken wieder im herkömlichen Einheitsbrei und schaffen es nicht, "Kingdom of the Night II" zu wiederholen. Bleibt nur zu hoffen, das nicht wieder ein ganzes Jahrzehnt ins Land geht, bevor man wieder positives über die Band berichten kann.

27
Mai.
2017
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Die Black Star Riders sind zurück und lassen mit ihrem neuen Album "Heavy Fire" so richtig die Sau raus. Spätestens jetzt sollte jeder wissen, das sich hinter dieser Band, die ehemaligen Musiker von Thin Lizzy verbergen. Auch wenn der gute Phil Lynott schon seit Jahrzehnten nur noch bei der großen Band im Himmel spielt und für uns hier unten einen mit trinkt, hält das letzte verbliebene Original Mitglied Scott Gorham, tapfer die Fahne hoch.
Doch warum der neue Name? Das ist eigentlich schnell erzählt, denn aus Respekt vor Phil Lynott wurden unter "Thin Lizzy" keine neuen Songs aufgenommen, da alle Werke sehr eng mit Lynott verbunden waren. Als "Black Star Riders" veröffentlicht die Band nun ihr drittes Studio Album unter neuem Namen. Neben Scott Gorham hat Damon Johnson (Ex Alice Cooper) an der zweiten Lead Guitar platz genommen. Am Bass wurde jüngst Tom Hamilton von Aerosmith verpflichtet, die ja bekanntlich ihre letzte Tour spielen. Ricky Warwick (Ex The Almighty) übernimmt seit 2010 den Gesang, sowie die dritte Krawallgeige und an der Schießbude sitzt Scott Travis (Ex Judas Priest). Also wahrlich eine verdammt starke Besetzung von prägenden Musikern und das macht sich auf "Heavy Fire" deutlich bemerkbar. Das Album klingt, als wäre es als großer, modernerer Bruder von "Thunder and Lightning" (1983) rausgeschossen worden. Die prägenden Double Leads, welche nunmal das Aushänge Schild von "Thin Lizzy" waren, sollte man hier zwar nicht mehr erwarten, aber eine Menge Spaß macht der neue Look trotzdem. Abgerundet wird das ganze noch von der Stimme Ricky Warwicks, welcher klingt, als wäre Phil Lynott jüngst vom Himmel herab gestiegen und hätte sich in einen neuen Körper hinein katapultiert. Scheiße ist das stark. Unglaublich nah am Original!
Doch werfen wir endlich mal die Platte ein. Los gehts mit dem Titeltrack "Heavy Fire". Harte Gitarren Riffs und Phil Lynott 2.0 machen den Song zu einem wahren vergnügen. "When The Night Comes In" - ein geradliniger Rocker, mit melodischen Chorus und prägenden Background Gesang. "Dancing With A Wrong Girl" könnte der Nachfolger von "Hollywood (Get Down On Your Luck) sein. Retro Song! Mit "Who Rides The Tiger" kommt dann auch schon der schwächste Titel der Platte daher. Zwar krachen die Saiten ordentlich, aber die Nummer kann dennoch nur als schlichter Album Track verbucht werden. Auch in "Cold War Love" lassen sich leichte Retro Züge aus "Romeo And The Lonely Girl" (1976) erkennen. Da hat wohl jemand in den alten Archiven gestöbert. Not bad! "Testify Or Say Goodbye" ist eine fast typische Double Lead Nummer mit Ohrwurm Charakter. Für mich der beste Song auf dem Album. "Thinking About You Could Get Me Killed" schlägt eine deutlich hörbare Brücke zwischen Neo und Retro Style. Hier gibts von beidem et [...]

27
Mai.
2017
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Herzlos, eine Punkrock Band, mit Rock und Metal Einflüssen,aus Kaiserslautern.
Am 30.09.2016 brachten sie ihr viertes Album „Zweifler & Gewinner“ heraus.

Ein richtig starker und rockiger Opener des Albums ist „Unter Strom“. Dort werden die Auftritte der Jungs beschrieben, wie sie sich davor fühlen.
Weiter geht es mit dem Herzstück „Zweifler und Gewinner“. Ein Zweifler wird nie ein Gewinner sein! Da haben sie vollkommen recht.
„Straßenköter“ ist selbsterklärend wenn man gut zuhört :„Freischnauze, hungrig und wild, wir bellen bevor wir beißen, passen nicht in Euer Bild, aus goldenem Besteck, weißer Fassade, rotem Wein! Wir ziehen es lieber vor, Straßenköter zu sein!“
Mit einem eigentlich traurigem Lied, welches aber trotzdem gut zum abrocken einlädt, geht es weiter, „Der Stärkste (am Tresen)“.
Herzlos ist noch lange nicht am Ziel, das wird deutlich in „Atme den Wahnsinn ein“. Ein Song der gut abgeht und zum mitsingen einlädt, besonders „Nananananana“ wird wohl auf jedem Konzert mitgegröhlt.
„Mittelpunkt“ richtet den Mittelfinger in Richtung Presse. Es wird ja ganz gern auch totaler Schwachsinn in die Welt gesetzt aber hey, ist man einmal im Gespräch kann das auch gute Werbung sein.
Im nächsten Song, „Unser Testament“, lassen die Jungs alles bisherige Review passieren. Sie sind noch lange nicht am Ende, aber würden sie jetzt aufhören, hätten sie zum lächeln Grund genug.
Melancholischer und nachdenklich geht es in „Grau“ zu. Überzeugt euch selbst von dem Lied, hier ein kleiner Textauszug: „Dein Alltag monoton, wir zählen alle die Sekunden. Die Waage deines innerns hast du bisher nicht gefunden. Wenn der Blick nicht mehr nach vorne sondern nur zur Seite geht fragen sie dich immer wieder: Ist es für dich schon zu spät?“
In „Falsche Pfade“ wird der Trennungsschmerz thematisiert. Man sollte Chancen ergreifen und falsche Weggefährten abschütteln.
Bei „Woran haltet ihr euch fest?“ werden alle angesprochen, Egoisten, ruhige Menschen die sich kaum zu etwas äußern und all diejenigen die denken sie wären etwas besseres. Da stellt sich die Frage woran sie sich festhalten wenn ihre kleine Welt zerbricht?!
Mit einer Ballade die zum nachdenken einlädt geht es weiter. „Imperfekt“ ist ja bekanntlich eine Vergangenheitsform eines Verbs. Vergiss die alte Zeit und beginne dein Leben neu, schnapp dir eine Person mit der du bis ans Ende deiner Tage leben möchtest.
Der vorletzte Song „Es wird schon wieder hell“ macht Laune zum feiern. Man trifft jemanden aus früherer Zeit, schwelgt in Erinnerungen von damals und verbindet es direkt mit etwas Party. Eine Nacht scheint aber nicht zu genügen denn „Es wird schon wieder hell, die Zeit vergeht im Flug denn alte Geschichten sind nie lang genug.“
Zum Abschluss des Albums wird es nochmal ruhiger mit „Wir ziehen weiter“. Ein Lied mit das nut viel Herzblut gesungen und gespielt wurde. Schöne Worte zum Abschluss.

Mein Fazit: Das Album ist im Vergleich zu de [...]

27
Mai.
2017

NIXDA - Nach vorn (2017)

27. Mai 2017 23:12 » von The Count

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NIXDA - Das sind 4 junge Musiker aus Norddeutschland, die derzeit die Bühnen der Republik unsicher machen. Das besondere an den Hamburger Punkrockern ist die Tatsache, das sie noch waschechten Punkrock spielen. Roher, unkonventionieller Sound, fernab vom Mainstream, werden dem Genre Freund wohl wahre Freude bereiten. Textlich bekommt man weniger Überraschungen geboten. NIXDA bewegen sich für Deutschrock/Punk Genretypisch im herkömmlichen Bereich. Gegen Krieg, Fremdenfeindlichkeit, Korruption, Manipulation, Ausbeutung und Dummschwätzer. Außerdem werden Romantik, Urlaub, Bier und Sonnenschein, lautes Musikhören, Optimismus nach persönlichen Rückschlägen und der FC St. Pauli ins positive Licht gerückt. Geschichten die das Leben so schreibt, ehrlich und direkt.

2016 gewannen NIXDA den Fair Rockt-Bandcontest in Boizenburg und nahmen bei Rock Zone Records ihre erste EP mit 5 Songs auf, die am 24.03.2017 mit dem Titel "Nach vorn" veröffentlicht wird.
Da wir von Radio Rock FM als Partner von Rock Zone Records agieren, hatten wir vorab die Gelegenheit, uns ein genaueres Bild von der Band zu machen.

Angefangen mit "Balkon" bekommt man gleich einen Temporeichen und schlichten Punkrock Song auf die Ohren, der schnell erzählt ist. Sommer, Sonne, Bier... "auf deinem Balkon, träumst du davon..." Ist zwar sehr simpel gestrickt, aber im Punkrock erwartet man das ja auch so. Der Titeltrack "Nach vorn" geht mit gleicher Geschwindigkeit nicht weniger gut ab und stellt gleichzeitig eine Lebensweißheit dar. "Geh nach vorn und nicht zurück, bleib nicht stehen und ergreif´ dein Glück!" Weiter geht es mit "Kredit", ein Song mitten aus dem Leben gegriffen, mit einem Thema das sicherlich viele kennen. Auch wenn das Tempo nicht nachlässt, wirkt die Nummer 3 vorallem Textlich im direkten Vergleich zu den Vorgängern etwas schwächer.
"Solidarität" hingegen weiß wieder mit coolen Lyrics zu überzeugen. Mit "Fick dich Rassist" ist auch schon alles gesagt. Zum Abschluss wird es dann nochmal "Romantisch". Nein eigentlich nicht, viel mehr ist es Voll auf die Fresse Rock´n´Roll. Allerdings schwächelt der Song ähnlich wie "Kredit" am etwas langweiligen Text.

Unterm Strich ein kurzer aber interessanter Einblick in die Newcomer Punkband NIXDA. Die Tracks sind allesamt ziemlich kurz, aber eben Genretypisch gehalten. Die 5 Titel rocken zwar ordentlich, haben aber Textlich und vom Sound her noch deutlich Luft nach oben. Das sollte man den Hamburgern aber nicht groß ankreiden, schließlich bedeutet die erste Scheibe immer eine noch Findungs - und Entwicklungsphase. Das kann bei ihrem ersten Album schon ganz anders klingen. Wir wünschen NIXDA auf jeden Fall Erfolg und werden gespannt auf das schauen, was als nächstes kommen mag.

27
Mai.
2017
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Am 17.02.2017 veröffentlichten Berserker ihr neues Album „Unsterblich“. Darauf befinden sich 12 Tracks + Intro.
Seit 4 Jahren ist es das erste Album nach „Für das Leben bereit“ aus dem Jahr 2013.
Das Intro wirkt schwermütig aber die Stimmung stetig aufbauend.
„Es wird immer weiter gehen“, „Ich will leben“ und „Unsterblich“ sind Songs wo es um das Dasein auf der Erde geht, wie die Schreiber es ab jetzt Leben wollen. „Ich will leben“ hat Franky geschrieben und die beiden anderen sind von Schröder.
Mit harten Gitarrenriffs geht es in „Ich hab geträumt“ zu. Wer nie geträumt hat, hat auch nicht gelebt.
„Ein freier Vogel“, ein Lied aus dem alltäglichen Leben und über die heutige Gesellschaft. Viele denken früher war alles besser. Es stellt sich aber die Frage ob früher wirklich alles besser war?
Nicht mit mir mein „Kleiner Freund“ singen sie zunächst in der Streetpunk Nummer. Das Blatt wendet sich aber gegen Ende des Tracks und es wird „Ich bin hier mein kleiner Freund“ gesungen.
„Was mein Herz noch nicht gefühlt hat“ wird als Dialog dargestellt. Er richtet den Mittelfinger in Richtung Tod. Sie wollen dem Tod entkommen und überleben. Ein schneller, mit harten Riffs, gespielter Song.
Um die Freiheit geht es in „Nutze deine Flügel“. Die Botschaft ist, immer das zu machen was man möchte, das was man liebt und sich nicht reinreden zu lassen.
„Verraten und verkauft“, spricht eigentlich für sich. Ein Lied über das Leben, wenn nicht sogar über die Politik die sowieso vieles macht so wie es denen gerade passt und nur auf die Menschen zählt die sowieso keine eigenen Meinungen haben.
Um Menschen zu verstehen muss man ihnen in die Augen sehen aber „Was zählt ist nur das Herz“.
Auch hier findet man einen Track über die Freundschaft in : „15 Jahre Freundschaft“. Die Freundschaft und der Zusammenhalt der Band untereinander wird hier besungen.
Am Ende des Albums geht es mit „Die Zeit heilt keine Wunden“ anfangs sehr ruhig zu, steigert in der Mitte aber deutlich das Tempo. Jeder weiß das die Zeit keine Wunden heilt. Nach einer gewissen Zeit kann man einfach besser damit umgehen und lernt die sogenannten Wunden besser zu verstehen.


Mein Fazit:

Gesanglich, musikalisch und auch textlich ein gutes Album. Es geht in den Texten immer wieder um Dinge aus dem täglichen Leben, um selbst erlebte Situationen. Im großen und ganzen sind die Songs akustisch auch viel besser zu verstehen als so manch andere Songs aus den Vorgängeralben.

27
Mai.
2017
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Overkill gehören zu ältesten Vertretern im Thrash Metal. Die Mannen aus New Yersey hätten vorallem ihren Platz in den "Big 4" mehr als verdient gehabt. Was "Anthrax" dort allerdings zu suchen haben, weiß ich bis heute noch nicht. Bisher war die Truppe immer wieder für eine Überraschung gut und vorallem die letzten Alben schienen nochmal richtig Gas zu geben. Die Erwartungshaltung war also entsprechend groß, welche Overkill mit "The Grinding Wheel" leider kaum erfüllen konnten. Zu lang sind die Tracks geworden und trotz Hochqualitativer Riffs, verliert man sich immer wieder in zielloses Gefrickel, ohne letztendlich auf den Punkt zu kommen. Songtechnisch harpert es leider fast überall, dabei bietet die Platte doch eigentlich alles, was ein Overkill Album braucht. Knallhartes Riff Gewitter, tretender Bass, zerstörende Drums und ein Bobby "Blitz" Elsworth, der wie immer eine Gesangsleistung hinlegt, die nicht von dieser Welt ist. Dennoch wirkt alles nicht ausgereift und man hat stetig den Eindruck, das irgendetwas fehlt.
Der Opener "Mean Green Killing Machine" ist wahrlich eine Thrashgranate ersten Grades und auch "Our Finest Hour" erntete schon zurecht Begeisterungsstürme auf der letzten Tour. "Red White And Blue" kracht ebenfalls ordentlich, die restlichen Songs sind eher "verunglückt langweilig". Vorallem das "Thin Lizzy" Cover "Emerald" hätte es am wenigsten gebraucht. Grausame Verunstaltung eines Klassikers.
Insgesamt ist das doch sehr schade, wo man gerade den Eindruck gewonnen hatte, das sich Overkill selbst nochmal auf ein höheres Limit katapulieren. Stattdessen machen sie einen gewaltigen Schritt zurück und nehmen irgendwo den Fuß vom Gas.

Unterm Strich haben sich Overkill mit dem neuen Album wohl kein Bein ausgerissen. Man könnte meinen, "The Grinding Wheel" hat enorm unter Zeitdruck gestanden und wurde einfach auf die Schnelle produziert. Anders lässt sich dieser fahrlässige Fehltritt nicht erklären.

27
Mai.
2017
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Jo Hartmann, ist eine Deutschrock Band die 2000 in Bochum neu gegründet wurde, da sich die Vorgänger Band "Hartmann", zur Jahrtausendwende auflöste. Von damals ist lediglich der Kopf der Truppe - Jo Hartmann übrig geblieben, was auch den selbst betitelten Bandnamen erklärt.
Sie zählen zu den wenigen Bands aus NRW die exzellente Liveauftritte hinlegen. Knallharte Gitarrenriffs, treibende Grooves und eingängige Songs überzeugen.
2016 feierte Jo Hartmann, mit Band, den traditionellen Jahresabschluss in der Zeche Bochum und brachten die neue EP „Das Ende des Sommers“ heraus, auf der sich 4 Tracks befinden.
Mit „Rock´n´Roll Sinfonie“ geht es auch schon los. Ein Song, der dafür steht, dass Jo Hartmann für den Rock´n`Roll leben. Man wird sofort mitgerissen von den geilen Gitarrenriffs und es lädt dazu ein einfach abzurocken und mitzusingen. Richtig Stark geht es auch in dem Titeltrack „Das Ende des Sommers“ weiter. Am liebsten möchte man direkt im Takt mittanzen. Also wer da still stehen oder sitzen bleiben kann, bei dem läuft etwas falsch.
„Es werde laut“, sprach der Herr. Ein Song über das Ruhrgebiet, die Stadt Bochum aus der die Band kommt. Eigentlich stellt der Song eine Ode an sich selbst da, wie man aus dem Text lesen/hören kann: „...also sprach der Herr, es werde laut, es werde heftig, es werde Rock´n´Roll spektakulär und kräftig, es werde geil, das hört sich gut an...“
Im letzten Song „In einem anderen Leben“ wird es etwas ruhiger. In der Rock Ballade geht es darum, das Jo Hartmann nichts bereuen was in deren Leben geschehen ist. Dennoch fällt es manchmal schwer mit Dingen abzuschließen.

Mein Fazit:

Richtig geile EP! Musikalisch, gesanglich und textlich einfach nur der Wahnsinn. Ich bin mir 100%ig sicher das sich ein Besuch bei einem Liveauftritt richtig lohnt. Sie sind völlig zu unrecht eine über die Region hinaus, kaum bekannte Band, aber jeder in NRW kennt Jo Hartmann!

27
Mai.
2017
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Kreator ist die älteste, deutsche Thrash Metal Band und bildet gemeinsam mit Destruction und Sodom das legendäre Dreigestirn aus dem Ruhrpott. Die Essener Schwermetaller rund um Miland "Mille" Petrozza haben ja bekanntlich schon so einige grandiose Platten abgeliefert und mittlerweile erwecken sie den Eindruck, jedes mal noch einen drauf setzen zu wollen. Und das mit Erfolg. Nehmen wir nur einmal die letzte Scheibe "Phantom Antichrist" als Maßstab, dann hatten Kreator schon fast den Höhepunkt erreicht. Doch wer sich darauf verlässt, ist klar im Irrtum. Die neue "Gods of Violence" sprengt nochmal alle Maßstäbe im Kreator Universum, so das man wahrlich von einem Thrash Metal Meisterwerk sprechen kann, das sogar direkt auf Platz 1 der deutschen Starts eingestiegen ist. Unglaublich aber wahr! Das aktuelle Album ist ein wahres Brett und hat außer "Laut - Donner - Peng" noch viel mehr zu bieten. Kreator beweisen nämlich, wie man lauten, donnernden Thrash Metal, gekonnt mit melodischen Riffs verbindet.
Nach dem instrumentalen Opener "Apocalypticon", schmettert uns mit "World War Now" ein wahres Feuerwerk entgegen. Schön schnelles Gitarrenrollen, fettes Drumming, ein geiles Teil. Weiter geht es mit nicht ganz so viel Tempo, aber dafür mit Hymnen Faktor. "Satan is Real" shouten Kreator, wir antworten: Das wissen wir! ;-) Ein Thrasher mit Ohrwurm Faktor und geilen Solis im Mittelteil. Es folgt mit "Totalitarian Terror" der meiner Meinung nach beste Song des Albums. Dieser ist sogar noch eine Nummer besser als "World War Now" und besticht neben druckvollen Tempo, auch mit einem tollen Chorus. Schließlich dann der Titeltrack, den wir schon von der vorher gegangenen EP "Violence Unleashed" kennen. Was irreführend mit chilligen, arkustischen Klängen eingeleitet wird, entfacht sich im Nachhinein zu einem weiteren Thrash Inferno. RAGE OF KILL! RAGE OF KILL! - So der Schlachtruf! Begleitend mit einem wahren Drum Feuerwerk, melodische Taps und ordentlichem Geschrädder, ist auch der Titeltrack ein wahres Meisterwerk. "Army Of Storms" und "Hail To The King" gönnen dem geneigten Headbanger ebenfalls keine Sekunde Pause. Mit "Lion With Eagle Wings" führen uns Kreator regelrecht vor. Bei den anfänglichen Klängen könnte man fast glauben, das hier eine Ballade mal für einwenig entspannung sorgt. Doch weit gefehlt. Der Track haut nach wenigen Sekunden genauso rein, wie die vorherigen Songs. "Fallen Brother" setzt mehr auf melodische Tabs und ist nicht ganz so hart, wie seine Vorgänger. Macht aber nicht weniger Spaß. "Side By Side" zieht die Schrauben aber gleich wieder an. Ist ansich ein toller Track, kann aber mit den großen Paukenschlägen des Albums nicht ganz mithalten. Der Longplayer endet mit dem 7 1/2 Minütigen "Death Becomes My Light". Ein [...]

27
Mai.
2017
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Es war einmal vor langer Zeit... in einer weit weit entfernten Galaxis.

Episode I

Fünf verückt, talentierte Amerikaner, ergriffen von der musikalischen Seite der Macht, schräddern John Williams Lebenswerk auf E-Gitarren und sorgen für eine menge Spaß. Hat sich denn noch keiner gefragt, wie die ganzen, unzählig berühmten Star Wars Themes in Metal klingen? Die Band "Galactic Empire" zeigt euch in diesem Jahr mit ihrem selbst betitelten Debüt Longplayer wie sowas geht.
Das Ergebnis kann sich wirklich hören und sehen lassen, denn wenn Kopfgeldjäger Boba Fett, Die Leibwache des Imperators, ein Sturmtruppler, ein Shadow Trooper und Darth Vader zu der Klanfe greifen, bleibt sowieso kein Auge mehr trocken. Aber was die 5 Mannen aus ihren Instrumenten herausholen um die klassischen Stücke detailgenau nachzuklimpern, ist schon beeindruckend. Die einzelnen Titel sind wie im Original sehr leidenschaftlich und hoch begabt nachgespielt worden. Allerdings muss man auch bei aller Liebe eingestehen, das die wirklich coolen Metal Versionen, dennoch nicht ganz die Magie der klassischen Stücke einfangen können. Das war aber auch von vorne herein klar, dennoch ist die Band sehr sehr nach an John Williams dran und das muss man auch erstmal hinbekommen.
Das Album bietet viele bekannte Themes aus dem Star Wars Universum, lässt aber ebenso noch wahnsinnig viele vermissen. Das tut aber nichts zur Sache, schließlich wollen "Galactic Empire" ja auch noch ein paar Scheiben raushauen und die Audiovisuelle Star Wars Welt bietet dafür noch reichlich Stoff.
Highlights und wirkliche Anspieltipps sind das Main Theme, The Imperial March, The Force Theme, Cantina Band, Across the Stars und The Throne Room / End Title.

Unterm Strich bieten "Galactic Empire" einen rundum gelungenen Star Wars Metal Spaß, der Lust auf mehr macht. Solche verrückt, genialen Einfälle gibt es tatsächlich nur im Metal Genre, auch wenn ich die originalen Kompisitionen von John Williams vorziehe, bieten "Galactic Empire" eine gelunge Alternative. Mehr Worte möchte ich an dieser Stelle garnicht machen. Taucht einfach selber in die metallische Macht ein. ;-)

27
Mai.
2017
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Am 17.02.2017 brachten Unherz ihr neues Album „Das Volk stellt die Leichen“ heraus. Der Name des Albums lässt schon erahnen worum es auf diesem Album geht.
Den Anfang macht das düstere, militärisch angehauchte Intro „Ouvertüre“. Der Sänger Felix Orschel krächzt gegen Ende den Albumnamen mehrmals.
Rockig geht es weiter mit dem Herzstück des Albums, „Das Volk stellt die Leichen“, worin die Gesellschaft kritisiert wird.
Gefühlvoll aber dennoch mit viel Power dahinter, geht es in „Flug ohne Landung“ zu.
Mit ordentlichem Metal geht es in „Adler“ weiter. „Adler brüten keine Tauben, nur die dummen müssen glauben“ sagt wohl so ziemlich genau aus das man nicht alles glauben soll und kann. „Felix“ kommt mit einer gedrückten, traurigen Stimmung daher. Ein nachdenklicher Song mit Gänsehautfaktor.
Steh zu dir selbst und zeig das auch allen anderen! „Das hier bin ich“ sagt genau das aus. Man kann niemanden verändern wenn die Person es nicht auch selbst möchte. Vor allem sollte man aber niemanden verändern wollen, sondern alle so nehmen wie sie sind oder es sein lassen.
Der nächste Song, „Mittelfinger“, spricht für sich selbst: „...Zeigt mir eure Mittelfinger. Sprengt die ketten und die Gitter, frei zu sein ist nicht Verboten...“
Freiheit, keinerlei Verpflichtungen gegenüber nichts und niemanden. Das wünscht man sich so manches mal und die Jungs von Unherz haben in „Easy Rider“ darüber gesungen.
In „Heimatwind“ wird über die Heimat der Jungs gesungen, darüber das sie ihre Heimat lieben.
Eher ruhig fängt es in „Das graue Grab“ an, bis es dann allmählich rockiger wird. In dem Lied wird die Gesellschaft kritisiert, eine leider alltägliche, traurige Situation über ein Mädchen das vernachlässigt wird und alle nur wegschauen.
Weiter geht es mit „Ich geh mit Dir“. Eine schnelle Ballade wo es sehr wahrscheinlich um eine mal sehr geliebte Person geht.
Ein Lied über die Band, „UMC“. Es wird über die Fans und die Geschichte der Band gesungen. Ganz klar, man wird Unherz nicht mehr so schnell los. Wollen wir natürlich auch nicht los werden!
Ruhiger wird es mit „Helden von Morgen“, ein Lied das sich auch wieder von alleine erklärt.
Zum Abschluss, „Die Welt in Flammen“. Ein weiteres ruhigeres Lied.

Mein Fazit: Ein sehr gelungenes Album. Es ist rockig und auch Metal ist dabei sowie auch ruhigere Lieder. Es werden ganz oft Themen aufgegriffen die alltäglich passieren, vor allem wird nichts beschönigt sondern knallhart geradeaus besungen. Macht auf jeden Fall weiter so!

27
Mai.
2017
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Battle Beast kehren mit ihrer vierten Scheibe zurück. Lange blieb es fraglich, ob der Massentaugliche Durchhänger "Unholy Savior" mit dem neuen Werk ausgemerzt wird. Leider kann man diese Frage mittlerweile nur mit Nein beantworten, denn die Band versinkt weiter im Symphonic Power Pop Metal, den im Grunde keiner hören will. Mit "Steel" und dem selbstbetitelten "Battle Beast" lieferten Sängerin Noora Louhimo, die stark an alte Zeiten von Doro Pesch erinnert und ihre Mannen, wahre 80er Jahre Retro Metal Scheiben ab. DAS waren Platten die das Metal Herz höher schlagen lassen und dann kam das große Geld und irgendwelche Plattenfirmen die alles verweichlichen müssen. Es ist wirklich eine Schande, wie der Metal durch dieses gängige Szenario verwurstet wird. So ist "Bringer of Pain" sogar noch eine Stufe peinlicher geraten, als es der Vorgänger "Unholy Savior" bereits war. Und mit "Dancing in the Beast" oder "Far From Heaven", haben sie sich endgültig vom Metal verabschiedet. Man könnte meinen Samantha Fox ist zurück. Sowas gehört doch nicht auf einem Metal Album!? Ach ne, wir haben hier ja auch mittlerweile Synthie Pop mit anleihen von Metal vorliegen. Nach einst 2 großartigen Alben soll man sich damit abfinden, das immer mehr Synthies und Keyboards die Songs dominieren. Nichtmal mehr die Drums knallen ordentlich, sondern erinnern mehr an simple Techno Beats. Da kommt die Aussage auf der Hauseigenen Website "100% Heavy Metal - 0% Bullshit", einer äußerst fragwürdigen Ironie gleich, denn 50% Heavy Metal - 50% Bullshit wäre die passendere Aussage gewesen. Mit diesem weichgespülten Mist werden wohl nur die typischen Pop Fans etwas anfangen können. Jene würden wohl noch nicht einmal mit der Wimper zucken, wenn Battle Beast bald im Lokalradio laufen, aber der geneigte Metal Fan wird solche Werke eher den Rücken zudrehen.

Es bringt einfach nichts, die einzelnen Tracks intensiver durch zu sprechen, denn sie sind alle scheiße! Wer die Limited Edition kauft, bekommt immerhin noch 3 Bonus Songs spendiert, von denen auch nur 2 zu gebrauchen sind. Jene trösten allerdings auch nicht über ein grottiges Album hinweg, zumal diese ebenfalls nicht an die alte Klasse heran reichen.
Aus der Kategorie Kaufen oder Kotzen gibt es von mir hier ein eindeutiges KOTZEN!
Total vergeigt und nicht der Rede Wert. Battle Beast schaffen sich mehr und mehr selbst ab. Verdammt schade.

27
Mai.
2017
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Seit 2009 gibt es die 4 Jungs aus Werneuchen schon und 2016 haben Sie ihr Debütalbum mit dem passenden Titel „Was lange währt“ in Eigenproduktion heraus gebracht. Die 4 Jungs sind dem Alkohol nicht abgeneigt und singen daher viel über den Alkoholkonsum und über die Feierei.
Mit dem Opener „Für Euch“ gibt RockOut zu verstehen das sie weiter nach vorne möchten, mehr Erfolg, mit der Unterstützung der Fans.
„Sex, Drugs & Rock´n´Roll“ , der Titel sagt schon alles aus, natürlich darf der Alkohol nicht fehlen.
Aus Sex, Drugs & Rock´n´Roll wird Sex, Drugs & Alkohol und ein bisschen Rock´n´Roll.
Ein Lied über die Freundschaft, über den Zusammenhalt in schweren Zeiten, bekommt ihr auf die Ohren mit „An Tagen wie Diesen“, ein eher ruhigerer und nachdenklicher Song.
In „Scheißegal“ geht es darum das es uninteressant ist was andere von einem halten, schlichtweg „Scheißegal“. Zieh dein eigenes Ding durch! Damit geht es im nächsten Titel „Komm mit uns“ auch weiter, man kann vieles erreichen wenn man nur den Mut dazu hat und es durchzieht. Irgendjemand steht immer hinter einem.
Im nächsten Song „Gute Reise“ wird von Alkohol, Partys und Weibern gesungen. Im großen und ganzen um die Feierei.
Bei „Ich gegen Es“ klingt es so als hätte da jemand eine gespaltene Persönlichkeit. Eine gute Seite und eine schlechte Seite.
Im Sommer kann es manchmal echt verdammt warm sein, klar das man schwitzt. Darüber lassen sich die Jungs bei dem Titel „Sommernässe“ aus.
An so manch einem Tag schwelgt man in Erinnerungen von vergangenen Zeiten, egal ob positiv oder negativ. In „Alte Zeit“ wird das von RockOut besungen, eine Freundschaft die nun nicht mehr besteht.
Manch einer hält sich wirklich für den „Held des Tages“. Es wird verdeutlicht das man nichts geschenkt bekommt, sich alles erarbeiten muss und wenn man einmal weit oben ist, möchte man auch nicht mehr nach unten.
„Was wird passieren“, das fragen sich viele, so auch RockOut. Wie wird es weiter gehen mit ihnen? Werden sie Erfolg haben oder nicht? Das liegt ganz an ihnen und ihrer Fanbase.
Im letzten Lied „S.L.K.M“ geht es wieder einmal ums Saufen, eine richtige Eskalation bis nichts mehr geht.

Mein Fazit zu dem Album ist, das musikalisch, gesanglich und auch textlich noch viel Luft nach oben ist. Man möchte aber beachten das dieses Album in Eigenproduktion entstand und dafür dann gar nicht so schlecht ist. Musikalisch klingt es durchweg sehr dumpf und einfach gehalten. Textlich finde ich, kann man sich die einzelnen Lieder wahrscheinlich sehr gut merken. Das liegt aber daran das die Texte auch sehr einfach gehalten sind und nicht viel Abwechslung bieten. Der Gesang ist Geschmackssache, meinen Geschmack trifft es nicht ganz aber es gibt sicher viele denen das so gefällt.

27
Mai.
2017
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Seit dem 27.01.2017 kann man das neue Album „Überdosis Leben“ von Kärbholz käuflich erwerben. Ich persönlich dachte, nach dem Album „Karma“ kann es nicht besser werden aber ich habe mich getäuscht. „Überdosis Leben“ ist ein großartiges Album welches zum abrocken einlädt.

Mit dem ersten Titel „Ich hoffe du kannst mich sehen“ geht es schon richtig stark los. In dem Lied geht es darum, das es immer wieder Menschen gibt, die nicht an einen glauben, das man seinen eigenen Weg gehen kann und diesen auch sehr gut meistert.
Der Song „Überdosis Leben“ ist das Herzstück des gleichnamigen Albums. Es sagt auf den Kopf das aus, was Kärbholz mit der Platte in diesem Jahr erreichen möchte.
Weiter geht es mit einem Song der zum nachdenken einlädt, „Feuerräder“. Der Gesang wird optimal mit gezielt gesetzten, härteren Riffs unterstützt.
„Ich kann es nicht ändern“ ist ein sehr Gefühlvolles Lied. Es lässt einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt der Jungs zu. Ausgesprochene Worte und geschehene Handlungen kann man nicht ändern, auch wenn sie einem leid tun.
Auch bei Kärbholz gibt es mit „Nur wir beide“ einen Song über die Freundschaft. Ganz egal wie lange man sich nicht gesehen hat, es zählt nur das es sich bei einem Wiedertreffen so anfühlt, als hätte man sich erst gestern das letzte mal gesehen - eine wahre Freundschaft.
Mit etwas Country – Rock´n´Roll geht es bei „Kinder aus Hinterwald“ weiter. Es erzählt von dem Leben auf dem Land und der Liebe zum Heimatort. Außerdem wie unterschiedlich ein Leben auf dem Land und einer Großstadt sein kann.
„Evolution umsonst“ kommt rockig daher. Man hat auf der Welt schon so viele Dinge erlebt und gesehen das ein Großteil der Menschheit gefühlsmäßig abgestumpft ist. Dieses wirkt sich von Generation zu Generation negativ aus und jeder denkt nur noch an sich selbst.
In der heutigen Gesellschaft gibt es unzählige Menschen die nur noch ein Spiegelbild einer anderen Person sind und nicht sie selbst. Sie sehen gar nicht mehr was für eine eigentliche Persönlichkeit sie haben und sind. In „Der Spiegel“ ist diese Thematik aufgegriffen worden.
Zusammen mit Franzi Kusche haben Kärbholz eine wirklich schöne Ballade, „Perfekt unperfekt“, auf die Beine gestellt.
Man sollte sich immer ein Stückchen Kind sein im inneren bewahren. Jeder soll seinen eigenen Weg gehen und immer an den Träumen festhalten die man hat denn „Da ist noch Leben drin“. Träume sind nicht immer nur Schäume.
Nachdenklich geht es weiter in „Nur einen Satz“. Oftmals ist es schwer den richtigen Moment zu finden um das zu sagen was man vermeintlich glaubt zu fühlen. Zum Beispiel wenn man sich von seinem Partner/in trennen möchte, weil man glaubt keine Gefühle mehr für ihn/sie zu haben. Es wird einem dann aber klar das dies völliger Schwachsinn ist, nur weil es vielleicht momentan nicht einfach ist, die Gefühle aber noch immer da sind.
„Schwerelosigkeit“ beschreibt genau das was vielen heutzutage sehr sch [...]

27
Mai.
2017

Krokus - Big Rocks (2017)

27. Mai 2017 19:53 » von The Count

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Ich war ich voller Vorfreude auf das neue Krokus Album, leider hatte ich mich zuvor rein garnicht über die neue Scheibe informiert. Mit dem ersten Blick auf die Tracklist, stellt das geschulte Auge dann aber leider direkt fest, das es sich nur um ein Cover Album handelt. Somit war die Freude direkt auf 0 gesunken. Cover Alben - sowas braucht eigentlich kein Mensch, denn die wenigsten wissen überhaupt zu überzeugen. Hatten doch die letzten 2 Vorgänger ordentlich Benzin im Tank, kommt nun ein größtenteils einfallsloses Altmüll-Recycling daher, das sich bestimmt niemand, außer der Band selbst gewünscht hat. Und wenn man so etwas schon zum Ende seiner Karriere auf den Markt bringt, lässt sich auch allgemeine Einfallslosigkeit zurecht als Kritik anbringen. Die ausgewählten Tracks sind natürlich in ihrer originalen Form echte Meilensteine, aber sie werden eben auch die Krokus-eigene Müllpresse gejagt und verlieren dadurch all zu oft total ihre Identität. Nur selten gewinnen die Songs mal etwas neues hinzu.
Beginnend mit "N.I.B." (Black Sabbath) wird hier eine schlichte, kurze, instrumental Nummer verbraten, die Gitarrenmäßig auch noch fast 1:1 daher kommt. Überflüssig. "Tie your Mother down" (Queen) macht wenigstens etwas her, da ich das Original nicht sonderlich stark finde. Allerdings mangelt es an Kreativität und kommt nicht über den typischen Krokus Style hinaus. "My Generation" (The Who) hat zwar druckvolle Gitarren, passt aber Gesanglich überhaupt nicht. "Wild Thing" (The Troggs) ist mal ein kleiner Lichtblick. Immerhin hat man hier eine etwas melodische, aber dennoch in der Gesamtsumme zu einfache Gitarrenspur eingefügt. "The House of the Rising Sun" (Animals) gleicht wieder einem Totalausfall. Wer das Original kennt, wird Krokus vergessen. Etwas besser gefällt mir hingegen "Rockin´ in the Free World" (Neil Young). Zwar passt auch hier wieder der Gesangt zu keiner Zeit und wirkliche Ideen sucht man vergebens, dafür stimmt wenigstens der härtere Gitarren Sound. "Gimme Some Lovin´" (Spencer Davis Group) hat ebenfalls nur die nötige Härte zu bieten, alles andere liegt weit unter dem Original. Über "Whole Lotta Love" (Led Zeppelin) brauchen wir erst garnicht sprechen. "Summertime Blues" (Eddie Cochran) reiht sich mühelos mit in die Riege der einfallslosen Sinnlos Cover ein. Immerhin stehen "Born to be Wild" (Steppenwolf) die typischen Krokus Riffs ganz gut und ist insgesamt als ganz passables, grooviges Cover zu verzeichnen, das durchaus spaß machen kann. Das gleiche lässt sich über "Quinn the Eskimo" (Bob Dylan) sagen, das in der Krokus Version wirklich cool rüber kommt. Leider war es das dann auch schon wieder mit den Highlights. "Jumpin´ Jack Flash" (Rolling Stones) war DER Rolling Stones Song, den Krokus leider total verwursten. Letztenendes covern sie sich [...]

27
Mai.
2017

Firewind - Immortals (2017)

27. Mai 2017 19:51 » von The Count

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Eines von vielen Power Metal Fans schon lang ersehntes Album, ging in diesen Tagen endlich an den Start. Die Mannen um Ausnahme Gitarrist Gus G. veröffentlichten ihr Konzept Album "Immortals". Vorab gab es schon auf vielen Online Magazinen großartige Eindrücke zu lesen. So wurde das neue Album längst als Meisterwerk angepriesen und die Messlatte, sowie die Vorfreude und Erwartungshaltung, ziemlich hoch gehalten. Kann das nun vorliegende Ergebnis dem standhalten? Es kann! Die griechischen Power Metaller von Firewind liefern mal so eben ihre bis Dato beste Scheibe ab und stellen alles bisherige in den Schatten.
Los gehts mit "Hands of Time", der melodisch gleich im Ohr hängen bleibt. Einziger Kritikpunkt bleibt, das der Track ruhig etwas druckvoller hätte sein können. Dafür gibts geile Solis im Mittelteil. Was dem Opener etwas abhanden gekommen ist, schmettert "We Defy" kräftig hinterher. Double Bass wie man ihn liebt und ein ordentliches Drum Gewitter. Den Rest erledigt Saitenhexer Gus G. Mit einem kleinen Prolog beginnt "Ode to Leonidas" welches Textlich an die 300 Spartaner im Griechisch-Persischen Krieg angelehnt ist. Hier überzeugt vorallem das Riff Feuerwerk. "Back on Throne" wird durch ein episches Keybord Solo eingeleitet, das in treibende, aggressive Riffs übergeht. Definitiv eines der Tracks auf "Immortals", der härteren Gangart. Mit "Live and Die by The Sword" wirds episch, da hier diverse Hintergrund Melodien eine gewisse Atmosphäre ausmachen. Spätestens aber "Wars of Ages" kann als richtiges Highlight herausstechen. Melodischer Chorus, treibende Riffs, gepaart mit Double Bass. Eine geile Nummer! Mit "Lady of 1000 Sorrows" hat man sogar eine starke Power Metal Ballade an Bord, die vom Aufbau her, etwas an diverse Axel Rudi Pell Klassiker erinnert. Der recht spät anzutreffende Titeltrack "Immortals" stellt für mich persönlich unerwartet, ein instrumentales Stück dar , was sich aber keinesfalls negativ auf das Gesamtwerk auswirkt. "Warriors of Saint" ist für mich das zweite, ultimative Highlight des Albums. Hart, schnell, Double Bass und ein wahnsinnig guter Chorus. Gesanglich passt auf diesem Album ohnehin alles 1A. "Rise from the Ashes" wirkt als einziger Track auf mich etwas deplaziert. Der Chorus bleibt nicht hängen und selbst die Hochqualitativen Riffs heben das Stück kaum über einen typischen Album Track hinaus. Lediglich in den Soli Parts hat der Titel seine Höhepunkte vorzuweisen. Insgesamt also eher ein typischer Füller Track. Zum Abschluss gibt es noch mit "Vision of Tomorrow" einen dicken Bonus auf die Ohren, indem ebenfalls nicht mit krachenden Bass Overload gegeizt wird. Ein wirklich toller Abschluss, der sich nahtlos in die Highlight Riege einreihen kann.

Unterm Strich wurde allgemein nicht zuviel versprochen. "Firewind& [...]

27
Mai.
2017
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Mit "Zuckerbrot und Peitschenhiebe" bringt die Band ihren zweiten Silberling auf den Markt, welches zudem ihr erstes Konzept Album darstellt. Ohrentod selbst setzen sich auf dem neuen Werk mit dem Kontrast zwischen Gut und Böse, sowie Schwarz und Weiß außeinander und zeigen auf, wie nahe diese beieinander liegen. Einige Stücke sind Party und Spaß pur, während andere wiederum einen bösen, düsteren und bedrückenden Eindruck hinterlassen. Das Album erscheint zwar erst am 17.03.2017, jedoch durften wir von Radio Rock FM, uns schon einmal vorab den neuen Longplayer zu Gemüte führen.
Das erste Lied auf dem Album "Ran an den Speck" ist ein positivies Stück was sehr wohl zum Pogen geeignet ist. Schnell, rockig und hat die Message das Ohrentod wieder da sind, um voll motiviert durchzustarten!
Mit "Falsche Freunde" kommt ein weiteres Lied über dieses Thema, wie man ihn schon von unzähligen anderen Bands kennt. Jedoch ist es keinenfalls eine Kopie von einem schon bestehenden Song. Im Gegensatz zu "Ran an den Speck" wirkt es deutlich härter vom Gesang und Gitarrensound. Dennoch bleibt es sehr Rhythmisch und macht Laune.
"Liebe auf Rezept" beschreibt hörbar eine kurze aber intensive "Romanze" die durch den doch sehr dominaten Einsatz der Gitarre untermalt wird.
Im nächsten Song "Klischee" wird auf die Mainstream Musik aufmerksam gemacht wo alles einfach nur gleich klingt und den selben textlichen Hintergrund hat. Außerdem beinhaltet es die wichtige und ehrliche Message, das solche Sänger/Bands nur darauf aus sind das schnelle Geld zu machen.
Rhythmisch und mit starken Riffs geht es weiter in "Milch und Honig". In diesem Song spiegelt sich die heutige Gesellschaft wieder. So wie sie die Welt sehen und aus ihr fliehen möchten.
"Gefangen" ist ein eher bedrückender Song. Ohrentod beweisen mit diesem Song das sie auch durchaus in der Lage sind, ruhigere Songs gut rüber zu bringen. Inhaltlich geht es um einen Mann der eine Frau liebt. Er kann sie aber nicht erobern und wirft daher sein Leben weg . Sein Leben dreht sich nur um sie und ohne sie möchte er nicht mehr Leben. Ein sehr trauriger und leidenschaftlicher Track.
Beim nächsten Song "Glücklich Vergeben" geht es darum das man auch glücklich sein kann wenn man single ist. Musikalisch gesehen, wieder schnell und rockig.
In dem Titel "Herbst" wird die momentane Gesamtsituation der Welt dargestellt/kritisiert. Musikalisch klingt es sehr melodisch. Gesanglich empfindet man, das Ohrentod doch sehr betrübt über die Gesamtsituation sind.
Mit "Pogo im Altersheim" kehrt wieder Partystimmung ein. Gezielt gesetzte, harte Riffs verleihen dem Song in den richtigen momenten den nötigen Nachdruck.
Beim Song "Unser Captain" dreht sich alles um den gern mal getrunkenen Rum von den Jungs, Captain Morgan. Eine ruhigere Saufballade.
S [...]

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