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Eines von vielen Power Metal Fans schon lang ersehntes Album, ging in diesen Tagen endlich an den Start. Die Mannen um Ausnahme Gitarrist Gus G. veröffentlichten ihr Konzept Album "Immortals". Vorab gab es schon auf vielen Online Magazinen großartige Eindrücke zu lesen. So wurde das neue Album längst als Meisterwerk angepriesen und die Messlatte, sowie die Vorfreude und Erwartungshaltung, ziemlich hoch gehalten. Kann das nun vorliegende Ergebnis dem standhalten? Es kann! Die griechischen Power Metaller von Firewind liefern mal so eben ihre bis Dato beste Scheibe ab und stellen alles bisherige in den Schatten.
Los gehts mit "Hands of Time", der melodisch gleich im Ohr hängen bleibt. Einziger Kritikpunkt bleibt, das der Track ruhig etwas druckvoller hätte sein können. Dafür gibts geile Solis im Mittelteil. Was dem Opener etwas abhanden gekommen ist, schmettert "We Defy" kräftig hinterher. Double Bass wie man ihn liebt und ein ordentliches Drum Gewitter. Den Rest erledigt Saitenhexer Gus G. Mit einem kleinen Prolog beginnt "Ode to Leonidas" welches Textlich an die 300 Spartaner im Griechisch-Persischen Krieg angelehnt ist. Hier überzeugt vorallem das Riff Feuerwerk. "Back on Throne" wird durch ein episches Keybord Solo eingeleitet, das in treibende, aggressive Riffs übergeht. Definitiv eines der Tracks auf "Immortals", der härteren Gangart. Mit "Live and Die by The Sword" wirds episch, da hier diverse Hintergrund Melodien eine gewisse Atmosphäre ausmachen. Spätestens aber "Wars of Ages" kann als richtiges Highlight herausstechen. Melodischer Chorus, treibende Riffs, gepaart mit Double Bass. Eine geile Nummer! Mit "Lady of 1000 Sorrows" hat man sogar eine starke Power Metal Ballade an Bord, die vom Aufbau her, etwas an diverse Axel Rudi Pell Klassiker erinnert. Der recht spät anzutreffende Titeltrack "Immortals" stellt für mich persönlich unerwartet, ein instrumentales Stück dar , was sich aber keinesfalls negativ auf das Gesamtwerk auswirkt. "Warriors of Saint" ist für mich das zweite, ultimative Highlight des Albums. Hart, schnell, Double Bass und ein wahnsinnig guter Chorus. Gesanglich passt auf diesem Album ohnehin alles 1A. "Rise from the Ashes" wirkt als einziger Track auf mich etwas deplaziert. Der Chorus bleibt nicht hängen und selbst die Hochqualitativen Riffs heben das Stück kaum über einen typischen Album Track hinaus. Lediglich in den Soli Parts hat der Titel seine Höhepunkte vorzuweisen. Insgesamt also eher ein typischer Füller Track. Zum Abschluss gibt es noch mit "Vision of Tomorrow" einen dicken Bonus auf die Ohren, indem ebenfalls nicht mit krachenden Bass Overload gegeizt wird. Ein wirklich toller Abschluss, der sich nahtlos in die Highlight Riege einreihen kann.

Unterm Strich wurde allgemein nicht zuviel versprochen. "Firewind" haben ein wirklich verdammt starkes Power Metal Album rausgehauen, das in Abwechslungsreichtum und genialen Riffing erstmal seines Gleichen sucht. Das sind über 45 Minuten pure, musikalische Energie, der Gus G. wahrlich seinen Stempel aufgedrückt hat. Ein wahnsinns Gitarrist! "Immortals" stellt für mich persönlich, definitiv den ersten, vorläufigen Höhepunkt im Power Metal Jahr 2017 dar.
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Beitragvon The Count » 27. Mai 2017 19:51


Kommentare (1)


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Sawyer
1

Ist eine tolle Scheibe. Kann ich nur empfehlen.

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