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Bei guten Power Metal Bands gibt es eigentlich fast nur 2 Möglichkeiten. Entweder sie kommen aus Deutschland oder Schweden. Letzteres trifft auf Bloodbound zu, die nun mehr ihr 7tes Studio Album auf den Markt gebracht haben. Doch hatte die von mir sehr geschätzte Band in den letzten Jahren einen kleinen Durchhänger, den es wieder gut zu machen galt. Zwar waren "In the Name of Metal" und "Stormborn" keine schlechten Alben, aber von Bloodbound war man auch deutlich besseres gewohnt. Dafür hat man mit "War of the Dragons" nun endlich wieder ein starkes Power Metal Album am Start, das die kleinen Schwächephasen der letzten beiden Scheiben flux vergessen lässt.
Nach einem kurzen Prolog startet das Album mit dem fulminanten Opener "Battle in the Sky". Flott, enorm melodisch hoher Gesang, Power Metal pur. So muss eine Bloodbound Scheibe beginnen! "Tears of Dragonheart" hält dem Niveau des Vorgängers nicht weniger stand. Der Titeltrack "War of Dragons" hätte ebenso als Opener funktioniert. Power Metal Stoff vom Feinsten mit Ohrwurm Garantie. Auch "Silver Wings" geht wieder direkt ins Ohr, auch wenn es hier nicht ganz so wild zu geht. Die Qualität wird auch mit "Stand and Fight" weiter gehalten. Kraftvolle Drums und Keyboards Passagen gepaart mit einem starken Chorus machen auch diesen Track zu einem Must Have. Aber wer gedacht hat, das war schon alles, der irrt sich gewaltig. "King of Swords" fällt ebenfalls durch seine markanten Keyboard Passagen und dem geilen Chorus direkt ins Ohr. Hier jagd wahrlich ein Ohrwurm den Nächsten. "Fallen Heroes" nimmt erstmals das Tempo etwas raus, bietet aber noch ordentlich Boombast zum mitgrooven. "Guardians at Heaven's Gate" ist der erste schwächere Song auf dem Album. Der Track wirkt etwas überspielt und hat wenig Erinnerungsfaktor. "Symphony Satana" gleicht den kleinen Schwächefaktor zwar wieder aus, kommt aber nicht mehr an die Qualität der ersten 7 Titel heran. Ebenso ergeht es "Starfall". Dafür haut zum Schluss "Dragons Are Forever" nochmal alles raus und schließt dieses Klasse Scheibchen ab.

Unterm Strich haben Bloodbound hier ein verdammt geiles, - wenn nicht sogar ihr Bestes Album produziert. Trotz 3 schwächeren Tracks überzeugt die Masse (+9) mit fetten Ohrwürmern. "War of the Dragons" sei daher jedem Power Metal Fan wärmstens empfohlen.
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Beitragvon The Count » 27. Mai 2017 23:30


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