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Musketier Rock vom Feinsten. D'artagnan, die als Pioniers Band dieser neuen Spielart fungieren, melden sich in diesem Jahr mit ihrem zweiten Album "Verehrt und Verdammt" zurück. War der Debütant "Seid an Seid" noch ein wahrer Abgesang von Fließband Ohrwürmern, stellte der Nachfolger automatisch eine kleine Hürde dar. Wie hält man einem Niveau stand, wo wirklich jeder Song zum Mitsingen einläd? "Seid an Seid" war so ein Album, wo es jeder Titel direkt ins Ohr schaffte. Mit "Verehrt und Verdammt" haben das Trio rund um Ben Metzner (aka Prinz Hodenherz aus der Band Feuerschwanz) das Niveau des Erstlings nicht ganz erreicht, doch das soll nicht so negativ klingen, wie es sich im ersten Moment anhört. So ein Album wie "Seit an Seit" kann man nur schwer wiederholen. "Vehrehrt und Verdammt" hat dennoch definitv seine langerwartete Darseinsberechtigung und so zeigen Felix Fischer (aka Felix Taugenix bei Feuerschwanz), Ben Metzner (Hodi) und Tim Bernhard, das sie abseits vom Blödel Folk Rock, mit ihrer eigenen Band derzeit alles richtig machen.

Das Album beginnt gleich mit dieser Ohrwurm Granate "Neue Helden." Besser hätte man ein D'artagnan Album nicht starten können. "Denn neue Helden braucht das Land, mal verehrt und mal verdammt. Sie leben fort - jetzt und hier. Neue Helden so wie wir!"
Die Single "Jubel", steht dem Opener kaum nach und auch "Ich blick nicht zurück" macht ordentlich spaß. Mit "Ich steh' dir bei" haben D'artagnan sogar eine starke Ballade geschaffen, doch dann bricht das hohe Niveau leicht ein. "Die Nacht gehört zum Tanze", "Auf dein Wohl", "Wir schmieden das Eisen", "Das Mühlrad" sind lediglich als Album Fülltracks zu verzeichnen und die überflüssige Cover Version von "Was wollen wir trinken", hätte "Verehrt und Verdammt" am allerwenigsten gebraucht, auch wenn diese bislang wohl die spielfreudigste Version des Songs zu sein scheint.
Erst mit der Ballade "Legenden" kann sich das Album wieder fangen. Gefolgt vom lebendig, frischen "Schinderhannes" welches wieder ein absolutes Highlight darstellt. "Wer weiß" weiß ebenso nochmal ins Ohr zu gehen. "Das letzte Glas" braucht eine Weile, macht aber dennoch als Abschluss eine gute Figur.

Unterm Strich haben D'artagnan mit "Verehrt und Verdammt" einen guten Nachfolger präsentiert, welcher jedoch im Mittelteil schwächelt und somit an "Seid an Seid" nicht heran kommt. Dennoch, nirgendwo steht geschrieben, das man jedes Album toppen müsste. Mit dem aktuellen Werk kann man völlig zufrieden sein. Mit 8 guten und 5 weniger guten Tracks, liegt die Platte voll im Soll. Mantel und Degen Spaß in musikalischer Form bekommt man also auch hier wieder ordentlich geboten. Das dritte Album kann kommen.
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Beitragvon The Count » 7. Okt 2017 10:11


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